Wanderweekend 2012

Regen, Regen und nochmals Regen. So hatten wir uns das Wetter in der Greinaebene nicht vorgestellt. Von Puzzatsch aus überquerten wir den Pass Diesrut (2428 m) und trafen somit von der östlichen Seite her in die Greina Ebene. Die Wegzeichen ab 2000 m waren wegen des Nebels nur noch zu erahnen und nach spätestens 1 Stunde wandern, waren alle bis auf die Knochen durchnässt. Ein Picknick erübrigte sich damit und die erste Etappe war bereits nach gut 2.5 Stunden geschafft. So verbrachten wir den restlichen Samstag in der Terrihütte bei heissem Früchtetee, Ligretto und Jass-Karten. Das Wetter wurde zeitweise immer schlechter, doch die Stimmung eher besser. Pünktlich um 19 Uhr tischte der Hüttenwart köstlichen Curryreis mit Poulet und Salat auf, welcher dank des nassen Wetters umso besser schmeckte. Nach dem Essen vertrieben wir uns die Zeit mit Werwölflen.

Der nächste Morgen brachte besseres Wetter für uns. Frisch gestärkt brachen wir dann um 9 Uhr auf. Die Wolken waren mittlerweile im Tal und somit bot sich, von der Hütte aus, ein fantastischer Ausblick in Richtung Norden. Im Laufe des Tages war das Wetter zwar immer noch recht neblig, nass und kalt, doch der Stimmung und dem Anblick der Greinaebene tat dies keinen Abbruch. Der Mix aus Nebel und zeitweisen Sonnenstrahlen erzeugte eine mystische Stimmung und warf ein fantastisches Licht auf die karge Schönheit der Greina-Ebene.

Nach kurzer Rast in der Scaletta Hütte machten wir uns auf den Abstieg nach Campo Blenio. Endlich zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Regenschutz und Pullover konnten von nun an getrost im Rucksack verstaut werden und das Valle di Blenio zeigte sich von seiner schönsten Seite. Tosende Wasserfälle und Alpweiden säumten den schmalen Bergpfad auf dem Weg nach unten. So erreichten wir nach knapp 5 Stunden Campo Blenio. Der schöne Abstieg machte den ersten Tag auf alle Fälle wett.

Alles in allem war die Wanderung trotz des nassen Wetters ein gelungener Anlass und für die vielen Erstsemestrigen eine gute Gelegenheit die Geographen besser kennen zu lernen.

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